Gute Tat

Jeden Tag eine gute Tat – Woche 12

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Gute Tat #78
Heute Morgen war Gott und die Welt zum einkaufen unterwegs. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob man vor oder nach dem Feiertag einkauft. Es ist immer viel los.
Und wenn die Menschen um mich herum genervt um die letzte freie Parkplatzlücke kämpfen oder gestresst sich gegenseitig an der Kasse bedrängen, möchte ich am liebsten drei Gänge runter schalten und alles viel langsamer erledigen.
So habe ich heute einigen Autos die Vorfahrt geschenkt. Und nach dem Einkaufen habe ich dem bettelnden Mann vor dem Supermarkt, den üblicherweise fast alle ignorieren, ein Sandwich und ein Getränk ausgegeben. Beides hat er ratz fatz verschlungen.

 

Gute Tat #79
Wenn ich einkaufen gehe, so wie heute morgen im Hofladen, denke ich immer daran wem ich zusätzlich etwas Gutes mit diesem Einkauf tun kann. Heute habe ich zwei Brote gekauft und eins davon verschenkt.

 

Gute Tat #80
Heute habe ich einen 10-jährigen Jungen zum Mittagessen eingeladen, dessen Eltern am Sonntag beide arbeiten und der sonst die meiste Zeit des Tages alleine verbracht hätte.
Nach dem Essen gab es, den sommerlichen Temperaturen angepasst, eine Wasserschlacht.

 

Gute Tat #81
Es ist ziemlich einfach großzügig zu sein gegenüber Menschen die man gern hat. Bei Menschen die einem nicht so nah am Herzen liegen und man genau weiß, dass man keine Gegenleistung erwarten kann, wird es schon herausfordernder. In so einem Fall habe ich heute zwei kugeln Eis spendiert.

Außerdem habe ich mich mit dem Roller auf den Weg gemacht, um unsere (vermutlich überfahrene) Stationskatze zu suchen. Leider ohne Erfolg.

 

Gute Tat #82
Heute habe ich meiner Mama etwas Gutes getan in dem ich sie zum einkaufen begleitet habe.
Und obwohl ich mir meine Artikel selber zusammen gesucht habe, solange meine Mama bedient wurde, habe ich auch meine Sachen von der netten Verkäuferin abzeichnen lassen, da sie Provision erhält.

 

Gute Tat #83
Heute morgen an der Kasse: Vor mir bezahlt gerade eine ältere Dame ihre Einkäufe. Die Kassiererin verdreht schon mal die Augen, weil es etwas länger als gewohnt dauert. Als ich an der Reihe bin, fällt der Dame noch ein, dass sie eine Tragetasche benötigt und sie erkundigt sich bei der Kassiererin, wieviel diese wohl kostet. Woraufhin diese schon mal seufzt. Danach entdeckt die Kundin noch einen Bon von ihren Pfandflaschen den sie zuvor übersehen hatte und nun einlösen möchte. Daraufhin schnalzte die Kassiererin mit ihrer Zunge.
Mein Beitrag: Der älteren Dame habe ich eine humorvolle Aufmunterung zugesprochen und ihr auch gleich ein Kompliment gemacht. Die Kassiererin bekam von mir mein herzlichstes Lächeln und einen besonders gutmütigen Guten-Tag-Wunsch. Denn vermutlich (aus welchem Grund auch immer) wird sie genau heute viel Liebe nötig haben.

Später habe ich noch eine Mehrfahrkarte der SBB für die Strecke SH-ZH verschenkt. Ich benötige die restlichen vier Fahrten gerade nicht und die Person die diese erhielt, kann sie sicherlich ganz gut brauchen.

Und zu guter letzt habe ich einen Fahrdienst zum Zahnarzt geleistet für jemanden der kein Auto hat.

 

Gute Tat #84
Heute möchte ich euch anhand eines kleinen Beispiels erzählen warum es sich lohnt großzügig zu sein.
Letztes Jahr habe ich im Rahmen einer Kleidertauschparty meine kaum gebrauchten Wanderschuhe her gegeben. Heute bekam ich eine Nachricht, dass diese Schuhe einer Frau auf dem Jakobsweg 260 blasenfreie km und freudige Momente auf der Reise mit ihren Freundinnen gebracht haben.
Und immer wieder darf ich die Erfahrung machen, dass ich mehr erhalte als ich hergebe. Dann lohnt sich das Teilen doch doppelt.

Alewtina R.
Ich bin in der Ukraine geboren, in Deutschland aufgewachsen und lebe nun in der Schweiz. Je 1/3 meines Lebens habe ich in einem anderem Land verbracht. Die unterschiedlichen Kulturen haben mich vielfältig geprägt und davon profitiert auch meine Schreibkunst.

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