Gute Tat

Jeden Tag eine gute Tat – Woche 13

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Gute Tat #85
Heute habe ich für eine Arbeitskollegin die ausgelastet war ein paar Sachen eingekauft und ihr mitgebracht.
Und es wurden wieder einmal nicht benötige Küchenutensilien aussortiert und verschenkt.

 

Gute Tat #86
Heute habe ich eine Tüte voll gebrannter Mandeln verschenkt.
Wenn du weißt, worüber sich der Beschenkte ganz besonders freuen wird und dann das Leuchten in den Augen und das Lächeln im Gesicht siehst.
Tagessoll mit Freude erfüllt.

 

Gute Tat #87
Als Vorbereitung zur heutigen guten Tat habe ich Anfang Mai, kurz vor dem Muttertag, bei einem Wettbewerb mitgemacht in dem es darum ging zu schreiben warum man für seine Mama dankbar ist. (Zu gewinnen gab es einen Brunch-Gutschein für zwei Personen im Riverside) Dazu der Text von mir:

„Weil meine Mama mit 19 Jahren STARK genug war, um mir bereits eine gute Mama zu sein.

Weil sie MUTIG genug war mit drei Kindern in ein völlig fremdes Land, dessen Sprache sie nicht einmal kannte auszuwandern, um uns ein besseres Leben zu ermöglichen.

Weil sie STUR genug war und mit mir viele Jahre konsequent russisch gesprochen hat, damit ich meine Muttersprache nicht vergesse, obwohl ich das absolut nicht wollte und mit ihr oft deswegen geschimpft habe.

Weil sie LIEBEVOLL ihre Beziehungen zu den Mitmenschen gepflegt hat und mir darin ein großes Vorbild war und ist.

Weil sie KLUG genug ist mir wichtige Ratschläge zu geben, auch wenn diese im ersten Moment nicht immer erwünscht sind. Mama hat ja soooooo oft recht!

Weil sie KREATIV Geschenke einpacken kann und ich mir das zum Glück bei ihr abschauen konnte.

Weil sie mich streng und KONSEQUENT erzogen hat und mir liebevolle Grenzen aufgezeigt hat. Was mir auch zum großen Teil ermöglicht hat, selbst eine gute Mama für meinen Sohn zu sein.

Danke Mama ❤️

Heute habe ich meine Zeit investiert. In meine Mama. Wir haben lecker zum Brunch gegessen, tolle Gespräche geführt und waren in der unglaublich schönen schweizer Landschaft unterwegs. Sechs wertvolle Stunden.

#loveyourneigbour
#dankbar

 

Gute Tat #88
Heute habe ich für meinen Sohn zwei Stunden lang Lego-Bausteine nach Farbe, Form und Größe sortiert. Wenn wir fertig sind, sammeln wir alle Teile der Polizeistation zusammen und verkaufen diese. Somit wird Platz für Neues frei und das Geld kann auch dafür verwendet werden.
Für uns hat sich das in der Familie gut bewährt: altes auszusortieren und weg zu geben, bevor wieder neues angeschafft wird. So bleibt alles übersichtlich.

 

Gute Tat #89
Heute habe ich einer älteren Dame die Tür aufgehalten, in dem Wissen dass es noch eine Minute dauern kann bis sie hinter mir die Treppe runter kommt. Sie lächelt und sagt: „Sie können die Tür los lassen. Die hebt von ganz alleine.“ Naja, der Wille zählt ja bekanntlich.
Zum Mittagessen haben wir uns nach dem einkaufen im russischen Imbiss in Singen kulinarisch verwöhnen lassen. Dort gibt es stets mit viel Liebe selbst zubereitete MANTY und TSCHEBUREKI. Für die Mühe der Köchin gab es großzügig Trinkgeld.

 

Gute Tat #90
Heute habe ich ein paar brauchbare Küchenutensilien und andere Gegenstände, die sonst im Abfall gelandet wären, gerettet und weiter verschenkt.

 

Gute Tat #91

Manche Tage verfliegen so schnell und sind so rappelvoll gefüllt, dass ich mir abends die Frage stelle: „Was habe ich heute Gutes getan?“
Es war nichts weltbewegendes oder sensationelles. Aber genau darum geht es mir dieses Jahr. Um die kleinen Veränderungen, die jeder von uns durch seine Taten in seinem Umfeld bewirken kann.

Dem Menschen den man liebt es ganz persönlich sagen. ICH LIEBE DICH! Das kannst auch du. Und es kostet nichts.

DANKE sagen für Dinge die selbstverständlich sind oder scheinen. Für kleine alltägliche Gesten an die wir uns gewöhnt haben, für die quasi „automatischen“ Gefälligkeiten. Das ist Wertschätzung.

Ein LÄCHELN schenken, auch wenn du eigentlich zu müde oder zu schlecht gelaunt bist.

VERSTÄNDNIS und RESPEKT zeigen, auch wenn deine persönliche Meinung oder deine Wertvorstellung eine ganz andere ist.

Das habe ich heute geschafft. Für manche ist das nicht viel, für andere wiederum (zum Glück schon) selbstverständlich. In meinen Augen genug, um die Welt Stück für Stück zu einem besseren Ort zu machen.

Alewtina R.
Ich bin in der Ukraine geboren, in Deutschland aufgewachsen und lebe nun in der Schweiz. Je 1/3 meines Lebens habe ich in einem anderem Land verbracht. Die unterschiedlichen Kulturen haben mich vielfältig geprägt und davon profitiert auch meine Schreibkunst.

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