Gute Tat

Jeden Tag eine gute Tat – Woche 5

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Gute Tat #29
Heute habe ich wieder Fahr-Einkaufs-Entsorgungsdienst gemacht für jemanden der kein Auto hat.
Außerdem haben mein Sohn und ich wieder einmal Bücher und Hörspiele aussortiert und einen ganzen Teil davon an Freunde und Bekannte verschenkt.
Und zur Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft wurde nicht im Supermarkt, sondern in einem Hofladen Brot und Gemüse gekauft.
Zum Abschluss vom Tag habe ich drei kleinen Kindern und einem Großen Eis spendiert. Also ist heute offizieller Frühlingsbeginn!

 

Gute Tat #30
Heute dürfte ich erneut einiges von den aussortierten Hörbüchern und Kinderschuhe verschenken.
Und dank einem einfachen Aprilscherz (Salz mit Zucker vertauscht), habe ich heute zumindest zwei Leute zum Lachen gebracht. Diejenige die Salz zum würzen beim Kochen benötigt hat, fand das nicht ganz so lustig.

 

Gute Tat #31
Heute war es wieder dran jemandem in Not mein Ohr und meine Zeit zu leihen. Schließlich ist die Zeit das wertvollste Gut, das wir verschenken können.

 

Gute Tat #32
Heute Morgen habe ich auf dem Weg zum Zoll eine Mama, mit Maxicosi im Gepäck, überholt um ihr beide Türen hintereinander zu öffnen. Die junge Frau war sehr dankbar und schnaufte ganz schön. Nach dem Stempeln bot ich ihr an beim Tragen ins Auto zu helfen. Sie hatte dankend abgelehnt. Verstehe ich. Schließlich hätte ich mein Kind auch nicht jedem in die Hand gedrückt.
Da für mich heute Sonntag ist (habe nach ein paar Tagen Arbeit frei), hatte ich auch ausreichend Zeit für Ruhe und somit auch fürs Gebet. Wovon ich persönlich sehr überzeugt bin. Da ging es um Stellensuche fürs Praktikum, Gesundheit, unkomplizierte Schwangerschaften, finanziellen Segen, bestandene Prüfungen, gesunde Beziehungen, eine neue Wohnung und vieles mehr… Die Tatsache, dass bereits viele meiner Gebete erhört wurden, motiviert mich immer wieder aufs Neue!

 

Gute Tat #33
Mir persönlich ist ja Umweltschutz sehr wichtig und deswegen achte ich auch stets darauf unsere Ressourcen nicht zu verschleudern.
Heute habe ich besonders auf den Energieverbrauch geachtet. Das heißt zum Beispiel, dass ich auch hinter anderen das Licht ausgeschaltet habe, Geräte die nicht in Betrieb waren ganz abgestellt habe, gekocht wurde natürlich mit Deckel und das Handy wurde bei Nichtgebrauch ganz ausgeschaltet. Spart auch Strom.
So kann jeder im kleinen etwas gegen die Energieverschwendung tun.

 

Gute Tat #34
Heute gab mehr als einer Handvoll Gründe, um auf die Palme zu steigen, mich aufzuregen, sauer, enttäuscht und wütend zu sein. Im ersten Moment kommen all diese Gefühle hoch, wenn ich mich hintergangen fühle, wenn meine Mitmenschen sich nicht an Absprachen halten und vor allen Dingen wenn nach meinem Empfinden jemand ungerecht behandelt wird.
Aber zum guten Glück hatte ich heute Vormittag einen ausgezeichneten Workshop zum Thema „Schuld und Sühne“, in dem es auch um Vergebung ging.
Für mich heißt es heute auch praktisch, dass ich mich dafür entscheide zu vergeben. Dies bedeutet (aus psychologischer Sicht), dass ich auf den Schuldvorwurf und den Anspruch auf Wiedergutmachung verzichte. Es macht die Tat nicht ungeschehen. Aber es macht mich frei von negativen Gefühlen und ermöglicht mir eine andere Perspektive. Somit kann ich meinem gegenüber wieder neutral begegnen, ohne nachtragend zu sein.

„Vergeben wird nicht die Tat, sondern vergeben wird dem Täter. Und schließlich bedeutet Vergebung sich selbst etwas Gutes zu tun.“

 

Gute Tat #35
Heute habe ich einer Kollegin ein Eis ausgegeben. Ich konnte sie doch nicht dem fiesen Heißhunger überlassen.

Alewtina R.
Ich bin in der Ukraine geboren, in Deutschland aufgewachsen und lebe nun in der Schweiz. Je 1/3 meines Lebens habe ich in einem anderem Land verbracht. Die unterschiedlichen Kulturen haben mich vielfältig geprägt und davon profitiert auch meine Schreibkunst.

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