Gute Tat

Jeden Tag eine gute Tat – Woche 6

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Gute Tat #36
Heute habe ich einer zweifachen Mama geholfen den Zwillingswagen aus dem Zug zu hieven, während drei Männer drum herum standen und zugeschaut haben. 💪🏻

 

Gute Tat #37
Auf der Toilette einer Pizzeria habe ich zwei Damen angetroffen, die darauf warteten bis sie an der Reihe sind. Zwei Kabinen. In einer davon kein Toilettenpapier. Nach fünf Minuten war noch kein voran kommen in Sicht. Also kratze ich wieder mal meinen Mut zusammen (Frau weiß ja nie was sie hinter der Tür erwartet) und organisiere das Papier auf der Herrentoilette!

 

Gute Tat #38
Heute habe ich beim verweilen am Trevi Brunnen einigen Touristen das Selfie abgenommen, bzw. ihnen vorgeschlagen sie zu fotografieren. Sehr süß die meisten Reaktionen. Vor allem die Paare haben sich sehr gefreut.

Gute Tat #39
Heute Morgen habe ich meinem Liebsten die Haare geschnitten und ihm somit einen Gang zum Coiffeur erspart.

Gute Tat #40
Heute habe ich mir die Zeit genommen und meiner 94-jährigen Oma einen Wunsch erfüllt. Sie wollte unbedingt die Adresse eines ihrer 11 Enkelkinder (sie hat mittlerweile auch 11 Uhrenkel) haben. Dafür habe ich 3 Telefongespräche geführt und auf die Distanz von 150 km sowie über eine Landesgrenze hinaus jemanden organisiert der ihr diese Adresse persönlich vorbei bringt. Nö, WhatsApp oder eine Emailadresse hat sie nicht!

Gute Tat #41
Wo ich üblicherweise nur schnell vorbei husche und ein „hallo“ erübrige, habe ich mir heute die Zeit für ein längeres Gespräch mit einem meiner älteren und alleinstehenden Nachbarn genommen. Und es war auch für mich eine Bereicherung.

Gute Tat #42
Wenn ich etwas gut kann, dann ist es zuhören. Also widmete ich heute mein Ohr und meine Zeit einer Frau die es gerade gar nicht leicht hat. Sie wird in ihrem Leid nicht ernst genommen, erhält in ihrer Situation nicht die nötige Hilfe und kann aktuell aus eigener Kraft nichts daran ändern. Das ist schwer auszuhalten. Deswegen habe ich sie auch darin bestärkt durchzuhalten und weiterhin sie selbst zu bleiben ohne sich für andere zu verstellen.
Praktisch konnte und kann ich ihr nicht helfen. Aber manchmal ist es auch schon eine große Hilfe, wenn wir für jemanden einfach da sind, ihn ernst nehmen und ihm zuhören.

Alewtina R.
Ich bin in der Ukraine geboren, in Deutschland aufgewachsen und lebe nun in der Schweiz. Je 1/3 meines Lebens habe ich in einem anderem Land verbracht. Die unterschiedlichen Kulturen haben mich vielfältig geprägt und davon profitiert auch meine Schreibkunst.

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